Kulturring Schöppingen

07.05.2008 - Der himmlische Sound des „Teufelskerls“

-fz/pd- Schöppingen. Sein Spiel finden Fans „himmlisch“, er selbst nennt sich Teufelskerl („Devilboy“). Eddie Turner und seine Musiker gehören zum Aufgebot der Bands, die beim Blues-Festival am 7. Juni auf der Bühne stehen.
Begriff wie „aus einer anderen Welt“, „glühend“, „polyrhythmisch“ und „kühlend“ wurden alle zur Beschreibung von Eddie Turners Gitarrenspiel benutzt. Sein Stil ist eine Mischung aus den afro-kubanischen Rhythmen seiner Abstammung und der Musik, die ihn als Teenager beeinflusst hat: Chicago Blues, Jazz, R&B, und psychedelischer Rock.

Der in Kuba geborene Sänger und Gitarrist lernte im Alter von zwölf Jahren Gitarre spielen. Aufgewachsen in Chicago zog er in den frühen 1970er-Jahren in die „Rockies“ und besuchte die Universität von Colorado. Die örtliche Musikszene inspirierte den damaligen Studenten aber offenbar mehr als die Wissenschaft. Nicht durch akademische Weihen machte er von sich reden, sondern durch Auftritte mit namhaften Musikern.

Nachdem Turner in verschiedenen Bands mit von der Partie war, erschien 2005 sein erstes Soloalbum. „Rise“ (Aufgang, Anstieg, Steigerung) ist der programmatische Titel des Debüts. Die CD verdeutlicht das gesamte musikalische Spektrum von schneidendem Gitarrenrock bis an die Grenze zum Gospel, und die zwölf Songs beeindrucken durch Gitarrensounds und -techniken, die Turner im Laufe seiner ungewöhnlichen, genreverschmelzenden Karriere entwickelt hat. „Rise“ brachte ihm eine Nominierung für den Blues Award 2006 als bester Newcomer ein.

Das zweite Album – „The Turner Diaries“ (Die Turner-Tagebücher) – erschien nur ein Jahr später und begeisterte Fans und Kritiker gleichermaßen – das Album war für die „Independent Music Awards“ (IMA) als bestes Album in der Kategorie Blues nominiert.

Kostproben seines Könnens präsentiert Turner in Bild und Ton auch auf seiner Homepage. Wie er sich da in ausgiebigen Gitarren-Soli austobt, seine Linke über den gesamten Hals des Instruments sliden lässt, das macht schon Lust auf mehr.

Wie bei Stoney Curtis, der ebenfalls beim Festival aufspielt, taucht auch bei Turner Jimi Hendrix als Einflussgröße auf. Genial covert er zum Beispiel „Wind cries Mary“ und nicht ganz zufällig taucht immer wieder ein Foto von ihm auf, bei dem er ein Solo spielt, während er die Gitarre im Nacken hält.

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